| lyric | 1. Sagt an, wer ist doch diese, die auf am Himmel geht, die überm Paradiese als Morgenräte steht? Sie kommt hervor von ferne, es schmückt sie Mond un Sterne, die Braut von Nazareth.
2. Sie ist die reinste Rose, ganz schön und auserwählt, die Magd, die makellose, die sich der Herr vermählt. O eilet, sie zu schauen, die schönste aller Frauen, die Frau, der ganzen Welt.
3. Sie strahlt im Tugendkliede, kein Engel gleichet ihr, dir Reinheit ihr Geschmeide, die Demut ihre Zier; ein Blumengart verschlossen, mit Himmelstau begossen, so blüht die für und für.
4. Sie ist der Himmelsheere, der Engel Königin, der heil’gen Lust und Ehre, der Menschen Kaiserin; die Zuflucht aller Sünder, die Hilfe ihrer Kindern, die beste Mittlerin.
5. Drum fallen wir zu Füßen der Jungfrau gnadenreich, und sie mit Andacht grüßen aus Herz und Mund zugleich; ihr Leib und Seel’ und Leben wir gänzlich übergeben zu Hut ins Himmelreich. |