| lyric | 1. Sankt Jakob an der Birs! So lang zum nahen Rhein hinab dein Fluss noch zieht, Sollst nie vergessen sein! Wo müd der letzte starb Und doch den Sieg erwarb, Und als die ganze Schar lag tot, Erwacht der Freiheit Morgenrot!
2. Der Dauphin zog heran mit zehenfacher Macht am heißen Sommertag geschlagen war die Schlacht, doch trotz dem Panzerheer und trotz den Stücken schwer die Eidgenossen hielten Stand, zu retten galt’s das Vaterland!
3. Im Wasser auf der Au, wie auf dem grünen Plan und bis zum Siechenhaus und zur Kapel’ hinan gab bis zum letzten Hauch in Dampf und Brand und Rauch das Häuflein Mann an Mann vereint, die Seele Gott, den Leib dem Feind!
4. Den Bolzen aus der Brust. Manch Einer schoß zurück und traf den Feind in’s Herz, damit noch auf gut’ Glück und hob den Morgenstern war auch der Tod nicht fern und hei! wie traf des Urners Stein den Ritter in den Helm hinein!
5. Der Dauphin zog davon, ihm grauste vor der Schar und ihrem Heldenmuth, so kühn und wunderbar, und käm er wieder her, noch heut würd’s keinem schwer. Zu geben Mann an Mann vereint, die Seele Gott, den Leib dem Feind. |