| lyric | 1. Ach Gott vom Himmel, sieh darein, und lass dich dess erbarmen! Wie wenig sind der Heil’gen drein, verlassen sind wir Armen!
Dein Wort lässt man nicht haben wahr, der Glaub’ ist auch erloschen gar bei allen Menschenkindern.
2. Darum spricht Gott: Ich muß auf sein, die Armen sind verstöret; ihr Seufzen dringt zu mir herein, ich hab ihr Klag erhöret.
Mein heilsam Wort soll auf den Plan, getrost und frisch sie greifen an und sind die Kraft der Armen.
3. Das Silber, durchs Feur siebenmal bewährt, wird lauter funden. An gottes Wort man warten soll desgleichen allen Stunden.
Es will durchs Kreuz bewähret sein, da wird erkannt sein Kraft und Schein und leucht sstark in die Lande. |