| lyric | 1. Blaue Berge! Von den Bergen strömt das Leben Reine Luft für Mensch und Vieh, Wasserbrünnlein spät und früh Müssen uns die Berge geben.
2. Frische Matten! Grüner Klee und Dolden schießen; An der Schmiele schlank und fein Glänzt der Tau wie Edelstein, Und die klaren Bächlein fließen.
3. Schlanke Bäume! Munt’rer Vögel Melodien Tönen im belaubten Reis, Singen laut des Schöpfers Preis; Kirsche, Birn’ und Pflaum’ gedeihen.
4. Grüne Saaten! Aus dem zarten Blatt enthüllt sich Halm und Ähre, schwanket schön, Wenn die milden Lüfte weh’n, Und das Körnlein wächst und füllt sich.
5. An dem Himmel Strahlt die Sonn’ im Brautgeschmeide; Weiße Wölklein steigen auf, Zieh’n dahin in stillem Lauf: Gottes Schäflein geh’n zur Weide.
6. Herzensfrieden, Woll’ ihn Gott uns geben! O dann ist die Erde schön! In den Gründen, auf den Höh’n Wacht und singt ein frohes Leben. |