| lyric | 1. Bärn, du edle Schwizerstärn, bisch d' Hauptstadt wohl im Kanton Bärn, viel gepriesen und viel genannt, alle Völkere wohl bekannt.
2. Bärn het die schönsti Chleidertracht, Wohl sälber gespunnen und sälber gemacht, Vo siner Wullen und längem Chleid Die Frauezimmer in Ehrbarkeit.
Bärn het das schönste Schwizergäld, das alle Kantone so wohl gefällt: der tapfere Bär mit frohem Muet, die Krone, sie ist dem Wappen Huet.
Im Aemmetal und im Oberland, da isch der schönsti Stierestand, wohl uf der Matte, wohl uf der Weid, besonders zur schöne Frühlingsziet.
3. Der Sommer uf den Früehling naht, da tribe die Chüjer z’Alpe so spat; die Chüjer sie juzen und alphorne viel, die Chueli sie springen im Gloggenspiel.
4. Z’Thun, z’Undersewen u z’Grindelwald, da mache die frömde Familie halt, schwedischi, dänischi, önglischi Lüt, vo Rueßland, Frankrich, viel hundert Stund wit. |