| lyric | Beim Wirt ""zum vollen Kruge"", da kehrt' ich abends ein und trank in durst’gem Zuge den kühlen Maienwein, den freundlich mir kredenzet des Wirtes holde Maid. Nun blühet es und lenzet um mich zu jeder Zeit.
Das ist das rechte Trinken, das froh und selig macht wenn liebe Augen winken und holder Mund uns lacht. Doch rote Mädchenlippen und süsser Mädchenmund das sind gar schlimme Klippen dran mancher geht zu Grund.
Auch ich war lang’ ein Sorgen: „Wer wird mein Retter sein?“ Da hat mich wohl geborgen des Wirtes Töchterlein. Ihr Arm hält mich umwunden, das rote Mündlein spricht: „Nun hab’ ich dich gefunden und lass dich ewig nicht.“ |