| lyric | 1. Ich weiss ein kleines Städtchen, [In Böhmen liegt ein Städtchen] das kennt wohl jedermann, die allerschönsten Mädchen trifft man da drinnen an.
2. Und in dem kleinen Städtchen liegt eine Garnison von lauter schmucken Jägern, ein ganzes Bataillon.
3. Und jeder von den Jägern nennt dort ein Schätzchen sein, und jedes von de Mädchen möcht’ einen Jäger frei’n.
4. Da mußten sie marschieren hinaus zum blut’gen Krieg, zu streiten für die Heimat, zu kämpfen für den Sieg.
5. Im Maimond nunundfünfzig da ging der Jammer los, da weinten all’ die Mädchen, es weinte klein und groß.
6. Im Hag dort bei Magenta grub man ein großes Grab, dort senkte man die Tapfern, die Braven all’ hinab.
7. Dort liegen sie beisammen, Zwölfhundert an der Zahl, Getroffen von den Kugeln, Vom mörderischen Stahl.
8. Zwei Hörner hört man blasen in dumpfen Trauerton: „Wir sind die letzten sieben vom ganzen Bataillon.“
9. Sie warten vor den Toren, und alles man vergißt; denn jede hofft zu finden, was ihr das Liebste ist.
10. Noch sieben sind geblieben und kehren nun zurück in die geliebte Heimat mit wehmutsvollem Blick.
11. Zwei Hörner hört man blasen In dumpfem Trauerton: „Wir sind die letzten sieben Vom ganzen Bataillon“. |