| lyric | 1. Ich weiss es Hirtli, das weidet's wohl, weiss aber not wones fahre soll.
2. Es fahrt dir en grienen Wald us und in, dem Schönlieb vor sis Lädemlin.
3. „Scönlieb bist innen, so laß mich in, bin jez schon lange vorussen gsin.“
4. I stan nid uf, laß di nid in, bis Vatter und Mueter igschlafen sin.
5. Trib hin u trib här, trib über die Gasse zu-n-er andere sin.
6. „Und über die Gassen ischt äbe grad rächt, jez merken i schon: i bin der zue schlächt.“
7. Du bisch mer nid z’schlächt, bisch mer äben grad rächt, doch Vatter u Muetter die tien eso lätz!
8. „Und tien sie so lätz u wei wei’s nit han, chan notten nit von der Liebei lan.
9. Und von der Liebi da lan-i nit, so lang mer Gott mis Läbe git.
10. Mis läbelang und drei Tag dernah, „Jez chumm, jez will i di zue mer la!“ |