| lyric | Ganz lys erwacht e junge Tag, verschlafe sind no Dorf und Hütte. Die erschti Vogelstimm im Hag, laht z´Frühkonzert ylüüte. Es tropfet us em Blätterdach. Vom Gwitter us der letschte Nacht, und Nebel schliche Geisterglich, verstohle dür mis Heimatrych. Ja Dörfli bisch mis Glück, mis Hei, mir läbtig la di nöd ellei!
Dert uf dr Egg bim Lindebaum, da wänd mir de e chli verwyle. Und lusche eusem Summertraum, der Morgestimm, der fiine. Es schmöckt so frisch und Aerdeguet, nach nassem Härd und junger Bluescht, es isch als hätti d’Gwitternacht, ganz nöi Luft i d’Heimat bracht. Ja Dörfli bisch mis Glück, mis Hei, mir läbtig la di nöd ellei!
Uf einisch wird es z’grächtem hell, i Hus und Hof fahts afa lärme, vertrouti Tön us Schür und Stall, die lönd mis Herz erwärme. Und hinter Wulche, lueg die Pracht, wie Gold, mir d’Sunn i d’Auge lacht. Oh Himmelstroscht, ghör i die Wort. Du prächtig schöne Heimatort! Ja Dörfli bisch mis Glück, mis Hei, mir läbtig la di nöd ellei! |