| lyric | Geht da ein Winzer in den Wingert, Wo bist du Winzersmann? Geht da ein Winzer in den Wingert, Vom klaren See steigt er himmelan.
1. Man sieht zuerst nur seinen Hut, Städter nennen das: Vogelscheuche! Doch schattet er und passt ihm gut, Er pfeift auf Modebräuche, Wo bist du, Winzersmann?
2. Bald sieht man auch den Hackenstiel, Stämmig wie vormals eine Lanze. Denn Hacken ist kein Kinderspiel, Der Schweiss rinnt wie beim Tanze
3. Zwei Arme bloss und braungebrannt, Tauchen dann empor aus dem Grünen. Sie könnten gar zu Stadt und Land Als Schönheitsmuster dienen.
4. Man sieht zuletzt auch seine Schuh’, Kaum gemacht für zierliche Füsse! Und werkt der Bauer immerzu, so reift des Weines Süsse. |