| lyric | 1. Ein Buschwindröschen kost im Mai, Tralalalala, trarei! In Luft und Wonne, taratei! Tralalala, tarei! Die Waldheimat, die Kühle, vertauscht es mit der Mühle. O Röschen lieb, o Röschen traut, Windröschen ist nun eine Braut. Im moos’gen Walde blüht der Klee. Geb’ Gott, daß ich die wiederseh!
2. Die Farrenkräuter, groß und klein, Tralalalala, trarei! begrüßen es mit Ringelreih’n. Tralalalala, trarei! Waldmeister in der Runde bekrenzt für diese Kunde. Der Kuckuck ruft im Abendgold, der Müllerbursche ist ihm hold. Im moos’gen Walde blüht der Klee. Geb’ Gott, daß ich die wiederseh!
3. Das Buschwindröschen schmückte rein, Tralalalala, trarei! sein Lämpchen weiß mit Perlenwein. Tralalalala, trarei! Die Hasel und die Weide bestäubt mit Gold die Haide. Vom Tannengrün entströmt ein Duft, vergebens, ach, ein Glöcklein ruft. Im moos’gen Walde blüht der Klee. Geb’ Gott, daß ich die wiederseh!
Das Rad geht um, das Wasser rauscht, die Mühle klappert zu. Der Müllerbursche kommt und lauscht und findet keine Ruh!
4. Das Wasser rauschet immer zu; Tralalalala, trarei! Drumm kommt das Mühlrad nie zur Ruh’. Tralalalala, trarei! Der Bräutigam muß wandern von einem Ort zum andern. Er läßt das arme Röschen steh’n, im Hauch des Windes untergeh’n. Im moos’gen Walde blüht der Klee. Geb’ Gott, daß ich die wiederseh!
Das Rad geht um, das Wasser rauscht, die Mühle klappert zu. Der Müllerbursche kommt und lauscht und findet keine Ruh! |