| lyric | 1. Still, still, o dulde still, wenn die Träne rinnen will. Zage nicht in Not und Schmerz; blicke mutig himmelwärts!
2. Still still, gedulde dich! Gottes Hand führt väterlich. Durch der Wolken trüben Lauf dringt dein Fleh’n zu ihm hinauf.
3. Reift nicht die gold’ne Saat, wo der Tau befruchtet hat? Regenschauer, Sonnenschein müssen stets Geschwister sein.
4. Darum verzage nicht. Morgenschön und leuchtend bricht durch der trüben Stunden Qual doppelt hell der Sonne Strahl. |