| lyric | 1. Da die Hirten ihre Herden liessen und des Engels Worte trugen durch die niedre Pforte zu der Mutter und dem Kind, fuhr das himmlische Gesind fort im Sternenraum zu singen, fuhr der Himmel fort zu klingen: „Friede, Friede, auf der Erde!“
2. Seit die Engel so geraten, o wie viele blut’ge Taten hat der Streit auf wildem Pferde, der geharnischte vollbracht! In wie mancher heil’gen Nacht sang der Chor der Geister zagend, dringlich flehend, leis verklagend: „Friede, Friede, auf der Erde!“
3. Mählig wird es sich gestalten, seines heil’gen Amtes walten, Waffen schmieden ohne Fährde, Flammenschwerter für das Recht, und ein königliches Geschlecht wird er blühn mit starken Söhnen dessen helle Tuben dröhnen: „Friede, Friede, auf der Erde!“ |