| lyric | 1. Die heiligen drei Könige mit ihrem Stärn, Halleluja! Sie sueched den Herren und hettid in gärn Halle, Halleluja.
2. Sie rittend ja wohl dur das Reineli uus, bis dass sie kämed vor Herodes Huus.
3. Herodes, der schaute zum Feister heruus: „Ihr Herren Gesellen, wo welled ihr druus?“
4. „Nach Bethlehem staht uns der Sinn. Wir wöllend Maria und s’Chindelein gsehn.“
5. Herodes der sprach sich us falscher Bedacht: „Was isch doch bin-öi wohl der Hinderst so schwarz?“
6. „Der isch nid so schwarz, isch uns wohl bekannt: Er heisset der Chasper us Morgeland.“
7. Sie hettid das Chindli gfunde, in Silber und Gold gebunde.
8. Sie zogid dahin wohl über den Rhein, sie zogid en andere Wäg wieder hei.
9. Sie kämed danach in ein Haus hinein, da funden sie weder eine Bier noch Wein.
10. So simmer doch alli vom finstere STärn: Mir ässid und trinkid und zalid’s nid gärn. |