| lyric | 1. Ein Kindelein so löbelich ist uns geboren heute von einer Jungfrau säuberlich zu Trost uns armen Leuten. Wär uns das Kindlein nit geborn, so wärn wir all zumal verlorn: das Heil ist unser aller. Ei du süsser Jesus Christ, der Du Mensch geboren bist, behüt uns vor der Hölle.
2. Der Tag der ist so freudenreich, zu loben Gottes Namen: daß Christus von dem Himmelreich auf Erden zu uns kommen. Groß ist die Demut, Huld und Gnad, die Gott vom Himmel bei uns tat: ein Knecht ist er hie worden, in all’m, doch ohne Sünd, uns gleich, daß wir ewig werden reiche; trug unsrer Sünde Bürden.
3. Die Hirten auf dem Felde warn, erfuhren neue Märe wohl von den engelischen Scharen, wo Christ geboren wäre, ein König aller König groß. Herodes das gar sehr verdroß, aus sandt er seine Boten. Ei wie gar eine falsche List dacht er wider Jesum Christ: die Kinder ließ er töten.
4. Die Hirten wurde freudenvoll, da sie den Trost empfingen; ein jeder das Kind sehen wollt, gen Bethlehem sie gingen. In einer Kripp gewickelt ein da fanden sie das Kindelein, wie ihn’n der Engel saget; fielen nieder allzugleich, lobten Gott vom Himmelreich, der sie so hat begnadet.
5. Gott Vater solln wir danken schon um seine großen Gaben, die wir sein allerliebsten Sohn von ihm empfangen haben in eines kleinen Kinsd Gestalt, der doch regiert mit aller Gwalt im Himmel und auf Erden; dem sei Lob und Preis bereit samt dem Geist in Ewigkeit von allen Kreaturen. |