| lyric | 1. Es ziehn aus weiter Ferne drei Könige einher, Sie kamen von drei Bergen und fuhren übers Meer. Und selig sind die Scahren, geschmückt ist das G1. eleit. Die Sporen glänzen heller im Sonnenlichte weit.
2. Sie bringen viel Geschenke von Myrrhen, Weihrauch, Gold. Wem wollen sie die bieten, wem sind die denn so hold? Der Stern, er stehet stille und senket nieder sich auf eine arme Hütte, die einem Stalle glich. 3. Ein Kind liegt in der Krippe, so wunderlieb und klein, das schönste Kind aufErden, im goldnen Himmelsschein. Da halten nun die Könige mit ihrer ganzen Macht, mit ihren Dienern allen, mit ihrer ganzen Pracht. 4. Sie rufen: „Heil dem Kinde, das hier in Windeln liegt! Der Stern hat uns bedeutet, daß es die Welt besiegt.“ Sie haben’s angebetet und Opfer dargebracht. Sie ziehen dann von dannen noch in derselben Nacht. |