| lyric | 1. Fröhlich soll mein Herze springen, dieser Zeit, da vor Freud alle Engel singen. Hört, hört, wie mit vollen Chören alle Luft laute ruft: Christus ist geboren!
2. Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, der die Welt reist aus allem Jammer. Gott wird Mensch: dir, Mensch, zugute, Gottes Kind, das verbindt sich mit unserm Blute.
3. Sollt uns Gott nun können hassen, der uns gibt, was er liebt, über alle Massen? Gott gibt, unserm Leid zu wehren, seinen Sohn aus dem Thron seiner Macht und Ehren.
4. Er nimmt auf sich, was auf Erden wir getan, gibt sich dran, unser Lamm zu werden, unser Lamm, das für uns stirbet und bei Gott für den Tod Gnad’ und Fried’ erwirbet.
5. Nun er liegt in seiner Krippen, ruft zu sich mich und dich, spricht mit süßen Lippen: „Lasset fahr’n, o liebe Brüder, was euch quält; was euch fehlt, ich bring’ alles wieder.""
6. Ei, so kommt und laßt uns laufen, stellt euch ein, groß und klein, eilt mit großem Haufen! Liebt den, der vor Liebe brennet; schaut den Stern, der euch gern Licht und Labsal gönnet.
7. Die ihr schwebt in großem Leide, sehet, hier ist die Tür zu der wahren Freude; faßt ihn wohl, er wird euch führen an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren.
8. Wer sich fühlt beschwert im Herzen, wer empfind’t seine Sünd’ und Gewissensschmerzen, sei getrost: hier wird gefunden, der in Eil’ machet heil die vergift’ten Wunden.
9. Die ihr arm seid und elende, kommt herbei, füllet frei eures Glaubens Hände. Hier sind alle guten Gaben und das Gold, da ihr sollt euer Herz mit laben. ___
Süßes Heil, laß dich umfangen, laß mich dir, meine Zier, unverrückt anhangen. Du bist meines Lebens Leben, nun kannich mich durch dich wohl zufrieden geben.
Ich will dich mit Fleßbewahren, ich will dir leben hier, dir willich abfahren; mit dir will ich endlich schweben voller Freud ohne Zeit im andern Leben. ___
3. Seht, er liegt in seiner Krippen, ruft zu sich dich und mich, spricht mit süßen Lippen: Lasset fahren, liebe Brüder, was euch wuält; was euch fehlt, ich bring’ alles wieder!
4. Kommet dennund laßt uns laufen, stellt euch ein, groß und klein, kommt in großen Haufen. Liebt den, der vor Liebe brennet; schaut den Stern, der uns gern, Licht und Labsal gönnet.
5. Die ihr schwebt in großen Leiden, sehet, hier ist die Tür zu den wahren freuden. Fast ihn wohl, er wird euch führen an den Ort, da hinfort, euch kein Kreuz wird rühren.
6. Wer sich fühlt beschwert im Herzen, wer empfind’t seine Sünd’ und Gewissensschmerzen, sei getrost, hier wird gefunden, der in Eil’ machet heil auch die tiefen Wunden. |