| lyric | 1. Wohin auch das Auge blicket, Moor und Heide nur ringsum. Vogelsang uns nicht erquicket, Erlen stehen kahl und krumm. |: Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor. :|
2. Hier in dieser öden Heide ist das Lager aufgebaut. Wo wir fern von jeder Freude hinter Stacheldrahtverhau. |: Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor. :|
3. Morgens ziehen die Kolonnen in das Moor zur Arbeit hin. Graben bei dem Brand der Sonnen - doch zur Heimat steht ihr Sinn. |: Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor. :|
4. Heimwärts, heimwärts jeder sehnet sich zu Eltern, Weib und Kind. Manche Brust ein Seufzer dehnet, weil wir hier gefangen sind. |: Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor. :|
5. Auf und nieder gehn die Posten, keiner, keiner kann hindurch, Flucht wird nur das Leben kosten! Vierfach ist umzäunt die Burg. |: Wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor. :|
6. Doch für uns gibt es keine Klagen, ewig kanns nicht Winter sein. Einmal werden froh wir sagen: Heimat, du bist wieder mein. Dann ziehn die Moorsoldaten nicht mehr mit dem Spaten ins Moor. |