| lyric | 1. Wir jagen durch Wälder, durch duftiges Grün, durch Schluchten und Thä1er, wo Blumen uns blühn, bergab und bergauf, wir folgen dem Flusse im schlängelnden Lauf. Nun, Brüder, schenkt ein! Schenkt ein! Schenkt ein! Es lebe der Wald und der goldne Wein!
2. Hoch über uns wölbt sich und hebt sich im Blau des Himmels gewaltiger, ewiger Bau, hoch atmet die Brust in Welten versöhnender, friedlicher Lust. Nun, Brüder, schenkt ein! schenkt ein! schenkt ein! Es lebe der Wald und der Sonnenschein!
3. Und stehn wir im dunkeln Forst in der Nacht und sehen der Sterne lichtwandelnde Pracht, dann denken wir nach, was innige Freundschaft hochherzig vermag. Nun, Brüder, schenkt ein! schenkt ein! schenkt ein! Es lebe der Wald und der Herzfreund mein!
4. Im Rauschen der Bäume, da tönt es wie Gruß, im Duften der Blumen, da weht es wie Kuß, von dir aus der Fern', du lieblich anmutiger, herziger Stern! Nun, Brüder, schenkt ein! schenkt ein! schenkt ein! Es lebe der Wald und das Herzmägdlein! |