| lyric | 1. Wir Bergleulte hauen fein aus dem Stein Silber, Gold und Erzelein; da wir allzeit Gott vertrauen in dem Schacht, bei der Nacht, darf uns nicht grauen.
2. Feste Knauer, Flöz und Stein, wie sie sein, können wir zersprengen fein mit dem Pulver und dem Feuer, wenn es springt, daß es klingt ungeheuer.
3. Wenn es nun zersprenget ist, man da liest schönes Erz zu jeder Frist, alsdann wird's von uns versuchet und geführt vor die Mühl, allda gepochet.
4. Alsdann es geschmelzet wird in der Hütt, nach dem rechten Brauch und Sitt; da denn tut das Silber blicken, und ist gut, wenn man's tut in Zehnten schicken.
5. Drum Bergleute, freie Leut, die ihr seid, preiset Gottes Gütigkeit! Lobet Gott mit Herz und Munde, mit Gesang, Ton und Klag zu aller Stunde! |