| lyric | 1. Wer ist der immer frohe Mann, der Gram und Mißmut meistern kann? Der Jäger ist's, sein leichtes Blut |: hüpft rasch in hoher Lebensglut. :|
2. Wer ist der eisenfeste Mann, der Wind und Wetter trotzen kann? Der Kriegsheld? ja! doch nicht allein, |: ein Jäger pflegt es auch zu sein. :|
3. Wer ist der Mann, der Rang und Gold entbehren kann bei kargem Sold? Der Jäger, denn Genügsamkeit |: belohnt ihn mit Zufriedenheit. :|
4. Sein Paradies ist Wald und Flur und seine Gottheit die Natur; frei, wie der Hirsch im Forste, frei, |: verhöhnt er alle Sklaverei! :|
5. Der Hunger würzt sein schwarzes Brot, drum ist sein Antlitz frisch und rot. Bei seinem Mahl vergnügt zu sein, |: bedarf er keiner Leckerei'n. :|
6. Nur selten labt ihn Rebensaft, doch stärkt auch Wasser seine Kraft, und um das kupferne Gesicht |: beneidet er den Schlemmer nicht. :|
7. Ihn schmückt kein köstliches Gewand, nicht eitler Prunk und Modetand, ein grüner Rock, ein gut Gewehr |: sind ihm genug. Was will er mehr? :|
8. Wohl mir, daß ich ein Waidmann bin! Welch Glück ist nicht ein froher Sinn, dem in der Hoffnung holdem Grün |: selbst in der Wüste Rosen blüh'n. :| |