| lyric | 1. Warum sollt' im Leben ich nach Bier nicht streben, warum sollt' ich denn nicht manchmal fröhlich sein? |: Meines Lebens Kürze al1erbeste Würze sind ja Gerstensäfte und der Wein! :|
2. Wenn die Auen grünen und die Bächlein rinnen, wenn die Felder strotzen alle gerstenvoll, |: wenn auf Hopfenstangen duft'ge Blüten prangen, ei! wie wird's mir da ums Herz so wohl! :|
3. Kann bei herben Zeiten wohl den Wein auch meiden, wenn es nicht gebricht am edlen Gerstenbier; |: kann ja alles dulden, scheue keine Schulden, leide gerne manchen Spott dafür. :|
4. Möcht' im Keller Uegen, mich ans Bierfaß schmiegen, möcht' die Kehle netzen, vivat Bacchus schrei'n! |: Möchte mich berauschen, nicht mit Fürsten tauschen und im Wahne selbst nicht König sein! :|
5. Jenen guten König, dem der Wein zu wenig, der aus Gerste hat das edle Bier gebraut, |: ihn nur will ich loben dort im Himmel oben, wo des Nektars Fülle ihn umtaut. :|
6. Wenn mich Kummer drücket und das Schicksal tücket, wenn mich Amor fliehet und kein Mädchen liebt: |: in der Trinkerhalle, bei dem Bierpokale bleibt mein Herz doch ewig ungetrübt! :|
7. Darum, traute Brüder, singet frohe Lieder, nehmt die vollen Gläser in die Hand und singt: |: ""Lebt in Jubelfreuden, eh' von hier wir scheiden, eh' des Lebens goldne Sonne sinkt!"" :| |