| lyric | 1. Was ein g'rechter Heuschreck is, sitzt im Sommer auf der Wies', Auf der Wiese muß er singen, allweil hin und wieder springen; auf der Wies' ist sein Gespan, dort lallt ihn kein' Langweil' an. |: Heuschreck hin, Heuschreck her, ein alter Heuschreck hupft nicht mehr! :|
2. Und die edle Heuschreckin pfleget sein mit treuem Sinn, und an ihrem treuen Busam schläft der Heuschreck nächtlich ruhsam, schläft, ins grüne Gras versteckt, bis der Tag zum Springen weckt. |: Heuschreck her, Heuschreck hin, es lebe auch die Heuschreckin! :|
3. Und so lang der Sommer scheint, hüpfen beide eng vereint, er unzähmbar, wild, anarchisch, sie konstitutionell monarchisch, bis im Herbst beim ersten Reif beid' sich strecken kalt und steif. |: Heuschreck hin, Heuschreck her, ein toter Heuschreck hupft nicht mehr. :| |