| lyric | 1. Was kann schöner sein, als Jagen und ein rechter Weidmann sein?
Das versüßet alle Plagen und vertreibet alle Pein. Schwarz und rotes Wildbret fällen, viel verliebte Netze stellen, stellet alle Sorgen ein, und versüßet alle Pein.
2. Abends, wenn die Sternlein spielen, bei dem hellen Mondenschein, muß ich auf die Hirten Stieglen und zum Anstand fertig sein; muß schon auf den Wechsel sehen, wo das Wildbret tut hergehen, muß mich allda finden ein und zum Anstand fertig sein.
3. Will es mir zu dunkel werden, such' ich mir ein' Bauershütt', leg' mich nieder auf die Erden, habe Ruh', doch schlaf ich nit. Ruhe, wo man liebt und liebet, wo man Treuheit sucht und übet und um meine Liebe bitt't, nimm mein Herz, ich schlafe nit.
4. Wenn der Tag sich wieder zeiget, zieh' ich wieder hin ins Feld, wo das Wildbret vor mir schleichet und sich scheu und flüchtig stellt; da empfind't mein Herz Vergnügen, wenn ich kann das Wild betrügen, daß mir's in die Arme fällt, ob es sich gleich flüchtig stellt. |