| lyric | 1. Wenn ich sie von ferne sehe, leuchtend in dem ros'gen Schein, zieht ein übergroßes Wehe mir in Herz und Busen ein. Heißes Sehnen und Verlangen hält mich wunderbar umfangen, |: bis ich sie geherzt, geküßt, bis sie ganz mein eigen ist. :|
2. Ja, sie ist nicht kalt und spröde, wie so viele Schönen sind. Ist der Freier nur nicht blöde, er sehr leicht ihr Herz gewinnt. Glutenreich ist ihre Minne; süß verwirrt sie alle Sinne, |: wenn ich sie geherzt, geküsst, wenn sie ganz mein eigen ist. :|
3. Und so kosen wir zusammen tief bis in die Mitternacht; bis sie meines Herzens Flammen lichterloh hat angefacht, bis ich stammelnd, bis ich trunken ihr zu Füßen hingesunken, |: bis mein müdes Haupt vergisst, dass sie ganz mein eigen ist. :| |