| lyric | 1. Wenn mein Pfeifchen dampft und glüht, und der Rauch von Blättern sanft um meine Nase zieht, o, dann tausch' ich nicht mit Göttern! Schwindet dann der Rauch im Wind, fang' ich an zu lachen, denke: ""So vergänglich sind alle, alle andem Sachen!""
2. Du trittst in der Einsamkeit an des Freundes Stelle; fehlt es mir an Zeitvertreib, nehm' ich dich, mein Pfeifchen, schnelle! Fühl' ich dann den Magenkrampf in dem leeren Beutel, o dann, Pfeifchen, sagt dein Dampf: ""Es ist alles, alles eitel!""
3. Du bist Salz und Schmalz und Schmaus froher, deutscher Brüder. Pfeifchen, brennst du mir dann aus, so stopf ich dich freudig wieder. Fühl' ich, Kräutchen, deine Kraft tief in meiner Seele, o dann macht der Gerstensaft süßer, süßer meine Kehle!
4. Reiche, diese können zwar Knastertabak schmauchen; soll ich darum ganz und gar keinen Tabak rauchen? Ich als Mensch? Ei, das war' fein! Nein, ich bin gescheiter, lasse Knaster Knaster sein und rauch' ungarische Kräuter!
5. Wenn mein Mädchen spröde tut, hab' ich nichts dawider, nehme meinen Stock und Hut, geh' zu euch, ihr trauten Brüder! Dann heißt's: Bruder, rauch' und schmauch', lach' des Mädchens Spröde! denn es ist ja Allgebrauch: Mädchen tun doch sehr oft blöde! |