| lyric | 1. Viel Glück und Heil in großer Schar wünsch ich dir, Frau, zum neuen Jahr! Daß ich dir rechte Treue wahr und nie in deinen Diensten spar, daran soll es nicht fehlen Das macht dein rotes Mundlein gar und deiner Wänglein liebes Paar, umglänzt von lichten Äuglein klar, die Öhrlein klein und drob das Haar in wollig weichen Wellen, gold-kraus und gelb durchflecket.
2. Nas, Kinn und Kehl, der Hals zu Tal neigt wohlgemessen seinen F'all bis an der weißen Brüstlein Saal. Das Tal dort preis ich laut mit Schall: Wie bist du wohlbemessen! Die Finger lang, die Händlein schmal, das Bäuchlein schimmert überall; schön ist das Pelzchen ohne Zahl, fest wölbt sich auch der Sitz zumal, die Stärke nicht vergessen! Und Füßlein, klein gestrecket.
3. An ihrem Leib ist keine Pein, an Zucht und Tugend ist sie rein, jung, edel, adelig im Schein; ihr Wandel fügt sich auch darein nach meisterlicher Sitte. Sie ist untadelig und fein. Mein trauter Schatz, vergiß nicht mein! Und bin ich denn geheißen dein, so laß mich, Lieb, noch einmal frein, worum ich lange bitte, und was mein Sehnen wecket! |