| lyric | 1. Von [Auf] der Alpe ragt ein Haus niedlich übers Tal hinaus, drinnen wohnt mit frohem Sinn eine schöne Sennerin. Sennrin singt so manches Lied, wenn durchs Tal ein Nebel zieht. Horch, es klingt durch Luft und Wind: Auf der Alm, da gibt's koa Sünd!
2. Als ich jüngst auf steilem Pfad Ihrem Paradies genaht, Trat sie flink zu mir heraus, Bot zur Herberg mir ihr Haus. Fragt nicht lang: Was tust, allhier? Sondern setzte sich zu mir, Sang ihr Liedchen weich und lind: Auf der Alm, da gibts koa Sünd!
3. Und als ich dann von ihr schied, Klang von fern mir noch ihr Lied, Und zugleich mit Schmerz und Lust Trug ich's bei mir unbewußt. Und seitdem, wo ich nur bin, Schwebt mir vor die Sennerin, Hör sie rufen. Komm geschwind! Auf der Alm, da gibt's koa Sünd! |