| lyric | 1. Dunkel rauscht des Stromes Welle, wo kein Stern am Himmel steht, niemand sah noch seine Quelle, |: niemand weiß, wohin er geht. :|
2. Was am Ufer fröhlich grünet, reißt er mit in seinen Gang, und des Stromes Gottheit sühnet |: weder Opfer noch Gesang. :|
3. Und es wird die Nacht so schaurig, und der Schiffer sieht kein Land, und die Erde steht so traurig, |: wie aus Gottes Blick verbannt. :|
4. Aber an des Äthers Bogen plötzlich tritt ein Stern hervor, und es schweigt der Groll der Wogen, |:und es reisst der Wolken Flor. :|
5. Stern der Liebe, den wir sehen, tröstend ist dein Angesicht! Wirst nur du am Himmel stehen, |:dann vergeht die Erde nicht. :| |