| lyric | 1. Ohne Lieb und ohne Wein, was wär unser Leben? Alles, was uns kann erfreun, müssen diese geben.
Wenn die Großen sich erfreun, was ist ihre Freude? Hübsche Mädchen, guter Wein, einzig diese beide.
2. Sieger, die des Siegs sich freun, fragen nichts nach Kränzen; sie erholen sich beim Wein und bei frohen [schlauen] Tänzen.
Härter drückt des Lebens Pein, ja, wenn wir müssen dürsten; aber gebt uns Lieb und Wein, o so sind wir Fürsten.
[Uns drückt oft des Lebens Pein, doch nur, weil wir dürsten; aber gebt uns guten Wein, o, so sind wir Fürsten.]
3. Denkt, das Leben währt nicht land, laßt’s uns drum genießen, laßt bei Sang und Becherklang froh die Zeit verfließen!
Müssen ja doch einmal fort! So laßt uns wohl bedenken: Wißt ihr, ob Gott Bacchus dort und wird noch beschenken? |