| lyric | 1. Nun sammelt euch, ihr Brüder, es naht die dunkle Nacht; legt eure Waffen nieder, das Tagwerk ist voll bracht! Hört ihr im Thal schmettern das Horn? Wie's erschallt durch Busch und Wald! Hört ihr im Thal schmettern das Horn? Wie's vom Felsen wiederhallt! Hört ihr das Horn, hört ihr das Horn, wie es erfüllt Thal und Kluft! Hört ihr das Horn, hört ihr das Horn, wie es uns nun heimwärts ruft! Den Falken selbst ermüden die Fäng' und Schwingen nun, es lechzen auch die Rüden nach heißer Jagd zu ruh'n.
2. Wir sind mit Speer und Bogen gezogen früh zur Jagd; Diana hat gewogen mit Wild uns reich bedacht. Hört ihr im Thal schmettern das Horn? Wie's erschallt durch Busch und Wald! Hört ihr im Thal schmettern das Horn? Wie's vom Felsen wiederhallt! Hört ihr das Horn, hört ihr das Horn, wie es erfüllt Thal und Kluft! Hört ihr das Horn, hört ihr das Horn, wie es uns nun heimwärts ruft! Nun bringt dem holden Liebchen die Beute rasch zu Tal! Sie hält im trauten Stübchen für uns bereit das Mahl.
3. Vom Haupt des Berges schwindet der Sonne letzter Strahl; die Nacht hat angezündet die Lichter schon im Tal. Hört ihr im Thal schmettern das Horn? Wie's erschallt durch Busch und Wald! Hört ihr im Thal schmettern das Horn? Wie's vom Felsen wiederhallt! Hört ihr das Horn, hört ihr das Horn, wie es erfüllt Thal und Kluft! Hört ihr das Horn, hört ihr das Horn, wie es uns nun heimwärts ruft! Drum laßt hinunter schallen das Hörn zum Gegengruß und unser Lied verhallen fern über Berg und Fluß. |