| lyric | 1. Ich will dem Kindlein schenken ein silberweises Lamm, soviel ich mich bedenke, kein schöners ich bekam; es hat zurlinken Seite wie Blut so rot ein Fleck, weiss nicht, was der bedeutet und was dahintersteckt.
2. Und ich will ihm noch schenken ein Fink und Nachtigall, die Kopf und Ohren lenken nach meiner Flöte Schall; spiel ich die Schäferlieder, so kommen sie herbei und pfeifen sie mir wieder in ihrer Melodei.
Und ich will ihm anoch schneken ein rotse Hirschkälblein, sein Füsschen und Gelenke sind gar so zart und fein. Da mir’s auf grüner Strassen im Wald entgegenkam, liess sich’s ganz gerne fassen, ging mit und wurde zahm.
Und ich will ihm noch schneken ein schönes Eichhörnlein, kannschnell herum sich schenken, ein hurtig Meisterlein. Das Christkind wird lachen, wenn es die Nüsslein packt, und schnell sie tut aufkrachen: krick, krack! wohl nach dem Takt.
3. Ich will ihm auch noch schenken viel schöne Sachen mehr, ja schenken und noch schenken je mehr und je noch mehr; auch Äpfel, Birn und Nüsse, Milch, Honig, Butter, Käsm ach, wenn ich dach könnt wissen, was es recht gerne äss.
4. Wohl dann, so lasst und reisen zum schönen Kindelein und unsre Gaben preisen dem kleinen Schäferlein; ihm alles auf soll heben die Mutter mit Bescheid, dass es ihm wird gegeben hernach zu seiner Zeit. |