| lyric | 1. Mit Tränen sprach mein junges Weib, früh morgens, als es tagt: |: ""O bleibe doch, mein Engel, bleib' nur heute von der Jagd!"" :|
2. Umsonst! ich riß mich wie ein Dieb aus ihren Armen los |: und eilt' in das betaute Feld; wie ist die Lust so groß! :|
3. Zwei Koppelhunde hab' ich mir vortrefflich zugelehrt; |: bei meiner Ehr'! ein jedes Tier ist Tonnen Goldes wert. :|
4. Laut tönet das belebte Hörn den steilen Berg hinan, |: und plötzlich wachsen unterm Sporn dem Pferde Flügel an. :|
5. Mein ist der Vogel in der Luft, der Entrich auf dem Teich; |: mein Feuerrohr, sobald es pufft, erleget sie sogleich. :|
6. Der Rehbock, der auf Flügeln eilt, der Hirsch, so schlank, so schön, |: der Dachs, der in den Klüften weilt, nichts, nichts kann mir entgehn! :|
7. So geht's bis in die späte Nacht, der Mond sich zeigen muß, |: dann schmeckt ein Trank der Fröhlichkeit, dann labt der Gattin Kuß. :| |