| lyric | 1. Mit Hörnerschall und Lustgesang, als ging' es froh zur Jagd, so ziehn wir Jäger wohlgemut, wenn's not dem Vaterlande thut, |: hin- aus ins Feld der Schlacht. :|
2. Gewöhnt sind wir von Jugend auf an Feld- und Waldbeschwer; wir klimmen Fels und Berg empor und waten frisch durch Sumpf und Moor, |: durch Schilf und Dorn einher. :|
3. Nicht Sturm und Regen achten wir, nicht Hagel, Reif und Schnee; in Hitz' und Frost, bei Tag und Nacht sind wir bereit zur Fahrt und Wacht, |: als gelt' es Hirsch und Reh. :|
4. Wir brauchen nicht zu unserm Mahl erst Pfanne, Topf und Rost; im Hungersfall ein Bissen Brot, ein Labeschluck in Durstesnot |: genügen uns zur Kost. :|
5. Wo wackre Jäger Helfer sind, da ist es wohlbestellt; die sichre Kugel stärkt den Mut, wir zielen scharf und treffen gut, |: und was wir treffen, fällt. :|
6. Und färbet auch noch unser Blut das Feld des Krieges rot: so wandelt Furcht uns doch nicht an; denn nimmer scheut ein braver Mann |: fürs Vaterland den Tod. :|
7. Und jeder Jäger preist den Tag, da er ins Schlachtfeld zog! Bei Hörnerschall und Becherklang ertönet laut der Chorgesang: |: ""Wer brav ist, lebe hoch!"" :| |