| lyric | 1. Mein Liebster ist ein Jäger, trägt einen grünen Hut, den hab' ich ihm gegeben; wie stolz er darin thut!
2. Und wenn er abends bei mir, wie ist er sanft und mild! ach, war' er auf den Felsen doch nicht so kühn und wild!
3. Ich geh' auch alle Morgen zum Heil'genbild hinaus und weih' der Mutter Gottes für ihn den schönsten Strauß.
4. Sie wird ihn wohl behüten, er ist ein frommes Blut! war' er doch erst zurücke, ich bin ihm gar so gut!
5. Das Mädchen hat's gesungen, da klang es in dem Wald, da hing an ihrem Halse der schmucke Jäger bald.
6. Was bracht' er seinem Mädchen wohl auf dem grünen Hut? Drei schöne Adlerfedern und einen Gemsbart gut.
7. Was steckt er seinem Mädchen wohl an die runde Brust? Drei frische Alpenröslein, die blühten voller Lust.
8. Was hat er ihr gegeben auf ihren roten Mund? Die allerschönsten Küsse so recht aus Herzensgrund. |