| lyric | 1. Kommt, wir wollen uns begeben jetzo ins Schlaraffenland! Seht, da ist ein lustig Leben, und das Trauern unbekannt. Seht, da läßt sich billig leben, und umsonst recht lustig sein: Milch und Honig fließt in Bächen, aus den Felsen springt der Wein, aus den Felsen springt der Wein.
2. Und von kuchen, Butterwecken sind die zweige voll und schwer; Feigen wachsen in den hecken Ananas im Busch umher. Keiner darf sich müh'n und bücken, alles stellt von selbst sich ein. O wie ist es zum Entzücken! Ei, wer möchte dort nicht sein!
3. Und die Straßen, aller Orten, jeder Weg und jede Bahn, sind gebaut aus Zuckertorten und Bonbons und Marzipan, und von Bretzeln sind die Brücken aufgerührt gar hübsch und fein. O wie ist es zum Entücken! Ei, wer möchte dort nicht sein?
4. Ja, das mag ein schönes leben und ein herrlich Ländchen sein. Mancher hat sich hin begeben, aber - keiner kann hinein. Ja, und habt ihr keine Flügel, nie gelangt ihr bis ans Tor: Denn es liegt ein breiter Hügel ganz aus Pflaumenmus davor. |