| lyric | 1. Glücklich ist des Jägers Los, Sorgen hat er wenig, sanfter geht er oft auf Moos, als auf Samt der König.
2. Seht, wie frisches, reines Blut seine Wangen malet, Feuer ihm und hoher Mut aus den Augen strahlet.
3. Wenn sich noch auf weichem Flaum träge Städter dehnen und erschreckt vom langen Traum sich nach Ruhe sehnen,
4. Streift er schon durch Forst und Flur, und in ernster Stille, sieht er, lächelnde Natur, deiner Reize Fülle.
5. Ruhig wird er und beglückt auch in Hütten wohnen, und sein Hut, mit Laub geschmückt, ist ihm mehr als Kronen.
6. Fürstenmahle können kaum Schwelger so entzücken, als den Jäger unterm Baum Brot und Quell erquicken.
7. Hunger würzt sein schwarzes Brot, Müdigkeit den Schlummer, jedes neue Morgenrot grüßt er ohne Kummer. |