| lyric | 1. Johann von Nepomuk, du auf der Prager Brück, der du hast müssen hier dein Leben schließen im Moldaufluß.
2. Der König wollt es hab'n, du sollst ihm alles sag'n, kein Wort versparen, alles offenbaren, was die Königin gebeicht'.
3. Du aber schweigest fein still, dein Mund nichts reden will, da du wardst geboren, hast du dich verschworen, ganz still zu sein.
4. Die Sternlein leuchten schön, Johannes, dir zu Ehr'n, alldort von ferne, leuchten schön die Sterne, Johannes, dir zu Ehr'n.
5. Dein Name ist wohlbekannt im ganzen Böhmerland, der du jederzeit der Verschwiegenheit ein Meister bist.
6. Du als ein Rosenrot lieblich allzeit vor Gott, wenn die Augen brechen und der Mund will sprechen, so steh mir bei!
7. Amen, das werde wahr, daß mein Zung immerdar ohn End kann sagen: Johann liegt begraben im goldnen Dom zu Prag. |