| lyric | 1. Ihr Brüder, glimmt die Pfeifen an und dämmert frei und flott! Wer noch ein Pfeifchen schmauchen kann, der ist noch nicht bankrott. Durchs ganze Leben bis zur Gruft, im schweren Lebenskampf; |: verhülle uns wie Weihrauchduft der blaue Knasterdampf! :|
2. Und wenn die Sonne niedersinkt in Purpur und in Gold; die Pfeife aus der Ecke winkt so traulich und so hold; wenn sich vom weichen Kanapee im wunderlichen Kampf |: die Wolken ringeln in die Höh' von blauem Knasterdampf. :|
3. Wie ist das Leben dann so schön, wie sind wir dann so froh! ob wir in Daunen ruhen aus, ob auf dem Sack voll Stroh. Wie schwindet Sorge dann und Not, wie leicht wird uns der Kampf! |: Getrost erwarten wir den Tod, verhüllt in Knasterdampf. :|
4. Den Weibern wird das Zuckerrohr und Kaffee angebaut, uns Männern aber wächst allein das edle Knasterkraut. Und wenn beim Weiberkaffeeschmaus entsteht ein Zungenkampf, |: dann lachen wir sie weidlich aus beim blauen Knasterdampf. :|
5. Drum, wenn die Sorge schwinden soll, der Kummer hören auf, dann, Brüder, stopft die Pfeifen voll und tuet Feuer drauf, und waget froh dann im Verein selbst mit der Höh' den Kampf, |: denn nichts kann uns gefährlich sein im blauen Knasterdampf! :| |