| lyric | 1. Ich hab mein Feinsliebchen so lange nicht gesehn.
2. Ich sah sie gestern Abend wohl in der Türe stehn.
3. Sie sagt, ich sollt sie küssen, die Mutter sollt’s nicht wissen. Die Mutter ward’s gewahr, daß jemand bei ihr war.
4. Ach Mädel, willst du freien? Es wird dich bald gereuen! Gereuen wird es dich, daß du verlasstst mich!
5. Wenn alle jungen, jungen Mädchen mit ihren grünen, grtünen Kränzelchen wohl auf den Tanzboden gehn.
6. So mußt du junges Weibchen mit deinem zarten Leibchen wohl an der Wiege stehn.
7. Mußt singen Ru-Ru-Rinnchen, schlaf du, mein liebes Kindchen, schlaf du in guter Ruh, tu deine Äuglein zu.
8. Ach hätt das Feuer nicht so sehr gebrannt, so war die Lieb nicht angezündt. Das Feuer brennt so sehr, die Liebe noch viel mehr.
9. Das Feuer kann man löschen, die Liebe nicht vergessen, ja nun und nimmermehr. |