| lyric | 1. Immer feucht sei meine Kehle und der Becher nicht zu klein! Nur Philister und Kamele können lange durstig sein. Gute Menschen müssen singen wie die lieben Engelein; darum sei vor allen Dingen unser Leib vom Staube rein.
2. Freunde, lernet von den Fröschen, diesem Sänger-Lumpenpack, allen Erdenstaub zu löschen, der den Schlund beschweren mag. Trinke! wem Gesang gegeben, trinke! wer nicht singen kann; euch zum Himmel zu erheben feuchtet eure Schwingen an!
3. Charon selbst am dunkeln Styxe trinket Lethe und begehrt erst ein Trinkgeld in die Büchse, eh' er uns hinüberfahrt. Laßt den Alten durstig werden, warten mag der Grobian: denn am längsten lebt auf Erden, wer am längsten trinken kann. |