| lyric | Ref.: Immer langsam voran, immer langsam voran, dass der Krähwinkler Landsturm nachkommen kann.
1. Hätt der Feind unsre Stärke schon früher gekannt, wär er sicher schon früher zum Teufel gerannt.
2. das Marschier'n, das nimmt auch gar kein End', das macht, weil der Hauptmann die Landkart nicht kennt.
3. Herr Hauptmann, mein Hintermann geht so im Trab, er tritt mir beinah' die Hacken ab.
4. Hat denn keener den Fähnrich mit Fahne gesehn? Man weess ja gar nicht, wie der Wind thut wehn.
5. Kleener Tambour, strapazier doch die Trommel nicht so sehr! Allweil sind die Kalbfell' so wohlfeil nicht mehr.
6. Unser Hauptmann ist 'n gar braver Mann, nur schad', dass er das Pulver nicht vertragen kann.
7. Der Her General hat doch die meiste Courage, wenn's schiesst, versteckt er sich hinter die Bagage.
8. Bei Lützen, da ist 'ne Bombe geplatzt, potz Wetter, wie sind wir da ausgekratzt.
9. Denn wenn so 'n Beest am End' eenen trifft, hilft eenen der ganze Feldzug nischt.
10. Da lob' ich mir so 'nen bayrischen Kloss, so 'n Ding geht doch so leicht nicht los.
11. An der Katzbach verloren wir kein'n einzigen Mann, das macht, wir kamen nach der Schlacht erst an.
12. Bei Leipzig, in der grossen Völkerschlacht, hätt'n wir beinah' einen Gefang'nen gemacht.
13. In der Festung, da war's doch gar zuschön, dort konnt' man den Feind durch die Gucklöcher sehn.
14. Nun marschieren wir gerade nach Paris hinein, dort, Kinder, soll das Rauchen nicht verboten sein.
15. Ach Gott, wie wird's uns in Frankreich ergehn! Dort soll ja kein Mensch das Deutsche verstehn.
16. Die Franzosen schiessen so in das Blaue hinein; sie bedenken nicht dass da könnten Menschen sein!
17. Am Ende gehn wir noch nach Spanien hinein, da soll der Schnaps ganz bitter sein.
18. Reisst aus, Kameraden, reisst alle, alle aus, dort steht ein französisches Schilderhaus.
19. Jetzt, Bauern, kocht's Knödel und Hirsebrei; wenn die Landwehr kommt, wird sie hungrig sei'. Nur ¦:immer lustig voran,:¦ dass mer brav in die Knödel einhauen kann. |