| lyric | 1. In frischer Luft und Sonnenschein, da tut sich auf die Brust und wird zu gutem Sange rein und offen für die Lust. Und weil das Auge sich erschwingt, erschwingt sich auch das Herz und jubelt, wie die Lerche singt, in Liedern himmelwärts.
2. Nun ja, wir haben auch daheim im Winter, trüb und kalt, gesungen manchen guten Reim und Weisen mannigfalt; doch war's ein halbes Singen nur und nur ein halbes Glück: Die Lieder klangen ohne Spur von tauber Wand zurück.
3. Wie schöner ist's im grünen Wald, wo's lustig weht und rauscht, wo uns vom stillen Aufenthalt die Nachtigall belauscht, und wo mit munt'rem Zwischensang das Echo widerhallt: Wie schöner ist's, wenn Sang und Klang im grünen Wald erschallt!
4. Die Bäume schütteln rings ihr Haupt und wundem sich gar sehr; sie hörten nie, seit sie belaubt, ein solches Singen mehr. Wir aber ziehn mit lautem Schall das grüne Tal entlang und horchen auf den Widerhall, ob's laut und richtig klang. |