| lyric | 1. Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein. Stock und Hut stehn ihm gut, wandert wohlgemut.
2. Doch die Mutter weinet sehr, hat ja gar kein Hänschen mehr. Da besinnt sich das Kind, läuft nach Haus geschwind. ___
1. Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein. Stock und Hut steht ihm gut, ist ganz wohlgemut. Aber Mutter weinet sehr, hat ja nun kein Hänschen mehr. „Wünsch dir Glück“, sagt ihr Blick, „kehr nur bald zurück!“
2. Sieben Jahr, trüb und klar, Hänschen in der Fremde war. Das besinnt sich das Kind, eilet heim geschwind. Doch nun ist’s kein Hänschen mehr, nein, eingroßer Hans ist er, braun gebrannt Stirn und Hand. Wird er wohl erkannt?
3. Eins, zwei, drei gehn vorbei, wissen nicht, wer das wohl sei. Schwester spricht: „Welch Gesicht!“, kennt den Bruder nicht. Doch da kommt sein Mütterlein, schaut ihm kaum ins Aug’ hiein spricht sie schon: „Hans, mein Sohn! Grüß dich Gott, mein Sohn!“ ___
1. Hänschen klein geht allein in die weite Welt hinein. Stock und Hut steht ihm gut, er ist wohlgemut. Doch die Mutter weinet sehr, hat ja nun kein Hänschen mehr. Da besinnt sich das Kind, kehret heim geschwind.
2. Lieb Mama, ich bin da, ich, dein Hänschen, hopsassa. Glaube mir, ich bleib hier, geh nicht fort von dir. Da freut sich die Mutter sehr und das Hänschen noch viel mehr. Denn es ist, wie ihr wisst, gar so schön bei ihr. |