| lyric | 1. Brüder, seht, der Schnee zerrinnt! muntrer Vögel Lieder schallen, |: schallen, da der Lenz beginnt, froh im Haine wieder! :|
2. Schnepfen kommen schon heran; eilet, sie zu finden! |: Bald wird auch den Auerhahn Liebesglut entzünden. :|
3. Bald geschmückt mit neuer Pracht seht ihr Flur und Heide; |: auf, vertauscht die Wintertracht mit dem grünen Kleide! :|
4. Tier und Schmaltier ziehen bald, Kälbchen in der Mitte, |: durch den neubelaubten Wald in vertrautem Schritte.:!
5. Kitzchen scherzen dann und Reh in betauten Gründen, |: wo sie bald am jungen Klee selbst auch Äsungfinden. :|
6. Und der Füchsin, kühn und schlau, der ein Fang gelungen, |: harren im versteckten Bau sehnsuchtsvoll die Jungen. :|
7. Laßt uns nun der schönen Zeit froh entgegengehen, |: wo in seiner Herrlichkeit wir den Feisthirsch sehen.:|
8. Wo des Blattes Heuchelton Liebe zwar verkündet, |: doch den Tod, statt Minnelohn, mancher Rehbock findet. :|
9. Wenn im reichen Fruchtgefild rasche Sicheln blinken, |: wird die Jagd nach kleinem Wild auch uns wieder winken. :|
10. Dann ertönt der frohe Knall unsrer Doppelröhre |: in den Fluren überall zu Dianens Ehre. :|
11. Bis sie das Hubertusfest, wenn die Blätter fallen, |: hochentzückt uns feiern läßt, und die Klappern schallen. :|
12. Wenn der Winter Flocken streut, Fuchs und Keiler stürzen, |: kann man auch die trübste Zeit fröhlich sich verkürzen. :| |