| lyric | 1. Es hatten drei Gesellen ein fein Kollegium; |: es kreiste so frohlich der Becher in dem kleinen Kreise herum. :|
2. Sie lachten dazu und sangen und waren froh und frei, |: des Weltlaufs Elend und Sorgen, sie gingen an ihnen vorbei. :|
3. Da starb von den dreien der eine, der andre folgt' ihm nach, |: und es blieb der dritte alleine in dem öden Jubelgemach. :|
4. Und wenn die Stunde gekommen des Zechens und der Lust, |: dann tat er die Becher füllen und sang aus voller Brust. :|
5. So saß er einst auch beim Mahle und sang zum Saitenspiel, |: und zu dem Wein im Pokale eine helle Träne fiel. :|
6. ""Ich trink' euch ein Schmollis, ihr Brüder! Wie sitzt ihr so stumm und still? |: Was soll aus der Welt denn werden, wenn keiner mehr trinken will?"" :|
7. Da klangen der Gläser dreie und wurden mählich leer: |: ""Fiducit, fröhlicher Bruder!"" Der trank keinen Tropfen mehr. :| |