| lyric | 1. Es wollt' ein Bauer früh aufstehn, es wollt' ein Bauer früh aufstehn, wollt' naus' in seinen Acker gehn. Falitiriti ritumta, falitira
2. Und als der Bauer vom Acker kam, kam ihn ein großer Hunger an.
3. Frau Lisichen! was kocht sie dann? Ein Erdäpfelbrei und Zwetschgen dran.
4. Und als der Bauer saß und aß, da rumpelt in der Kammer was.
5. Die Frau die sprach: Es ist der Wind, der sich in uns'rer Kammer fängt.
6. Der Bauer sprach: Will selber sehn, will selber 'naus mein Kammer gehn.
7. Und als der Bau'r in die Kammer kam, stand der Pfaff da, zog sein' Hosen an.
8. Ei Pfaff! Was machst du in meinem Haus? Ich werf dich sogleich hinaus!
9. Der Pfaff der sprach: Was ich verricht'? Dein Frau die kann die Beicht noch nicht.
10. Ei, kann mein' Frau die Beicht noch nicht, warum kommst du's bei Tage nicht?
11. Der Bauer erwischt ein Ofenscheit und haut den Pfaffen, daß er schreit.
12. Der Bauer erwischt den Rechenstiel und haut den Pfaffen, daß er fiel. ___
1. Es wollt’ ein Bauer früh aufstehn, er wollt’ auf seinen Acker gehn.
2. Und als er auf den Acker kam, da kam ihn großer Hunger an.
3. Der Bauer denkt in seinem Sinn, ich kehre wieder nach Hause hin.
4. Und als er da so saß un daß, da hört’ er in der Kammer was.
5. Der Bauer öffnet d’Kammertür, und raschen Schritts trat er herfür.
6. Und als er in die Kammer kam, da zog der Pfaff’ di Hosen an.
7. „Ach Pfaff’, was machst in meinem Haus, ich habe Lust, ich schmier’ dich aus.“
8. Der Bauer nahm den Rechenspitz und schlug dem Pfaff’ ins Angesicht.
9. So sollt’ es allen Pfaffen gehn, wenn sie bei Frauen und Jungfern stehn. |