| lyric | 1. Es leben die Soldaten, so recht von Gottes Gnaden der Himmel ist ihr Zelt, ihr Tisch das grüne Feld.
2. Ihr Bette ist der Rasen, Trompeten müssen blasen guten Morgen, gute Nacht, dass man mit Lust erwacht.
3. Ihr Wirtsschild ist die Sonne, ihr Freund die volle Tonne, ihr Schlafbuhl ist der Mond, der in der Sternschanz' wohnt.
4. Die Sterne haben Stunden, die Sterne haben Runden und werden abgelöst: drum Schildwach sei getröst!
5. Wir mähen mit dem Schwerte, der Leib gehört der Erde, die Seel dem Himmelszelt, der Rock bleibt in der Welt.
6. Wer fällt, der bleibet liegen, wer steht, der kann noch siegen; wer übrig bleibt, hat Recht, und wer entflieht, ist schlecht.
7. Zum Hassen oder Lieben ist alle Welt getrieben, es bleibet keine Wahl, der Teufel ist neutral.
8. Bedienet uns ein Bauer, so schmeckt der Wein fast sauer; doch ists ein schöner Schatz, so kriegt sie einen Schmatz. |