| lyric | 1. Der Mond, der scheint, das Kindlein weint, |: die Glock' schlägt Zwölf, :| daß Gott doch allen Kranken helf!
2. Gott alles weiß, das Mäuslein beißt, |: die Glock' schlägt Ein, :| ein Traum spielt auf dem Kissen dein.
3. Die Sternlein schön Am Himmel geh’n; Die Glock’ schlägt Zwei; Sie geh’n hinunter nach der Reih’.
4. Der Wind, der weht, der Hahn, der kräht, |: die Glock' schlägt Drei, :| der Fuhrmann hebt sich von der Spreu.
5. Der Gaul, der scharrt, Die Stallthür knarrt, Die Glock’ schlägt Vier; der Kutscher siebt den Haber schier.
6. Die Schwalbe lacht, Die Sonn’ erwacht! Die Glock’ schlägt Fünf; Der Wand’rer macht sich auf die Strümpf’.
7. Das Huhn gagackt, die Ente quackt, Die Glock’ schlägt Sechs; Steh’ auf, steh’ auf, du faule Hex’!
8. Zum Bäcker lauf, ein Schnecklein kauf, |: die Glock' schlägt Sieb'n, :| die Milch thu an das Feuer schieb'n.
9. Thu Butter 'nein Und Zucker fein, |: die Glock' schlägt Acht, :| geschwind dem Kind die Supp’ [Milch] gebracht.
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3. Ein Englein wacht, noch ist es Nacht. Die Glock' schlägt zwei, bald ist die schwarze Nacht vorbei. |