| lyric | 1. Dort nieden an dem Rheine, da ist ein Berg bekannt, der trägt den guten Weine, Fürstenberg er genannt. Sein Kraft ist hoch zu loben, die er beweisen kann; wer ihn zu fast will toben, den greift er tückisch an.
2. Grün ist sein Farb vom Garten, darin er wachsen tut. Er darf des Manns wohl warten, erbutzen ihm der Hut, darzu den Kopf erlausen, um kein' gibt er nit viel: Das Hiren macht er sausen dem, der ihn trutzen will. ___
1. Dort niden an dem Rheine, da ist ein Berg bekannt, der trägt den guten Weine, den Fürstenbergerr g’nannt. Ist aller Wein ein Fürste, gar milde frumm und stark, und wens da brenn’ und dürste, dem labt er Kehl und Mark.
2. G’nannt ist er nach dem GArten, derin er g’wachsen ist, wo guter Winzer warten sein treu z ualler Frist. Gar hurtig tut er laufen wohl in den Schlund hinein, un dkeiner möcht’ ihn taufen, er müßt ein Heide sein.
3. Gut G’sell ist er mit jedem, der ihn als Freudn erwähl’, er macht die Zungen reden und singen Herz und Seel’. Drum preiset insgemeine, daß laut es hallt und schallt, die Fürstenberger Weine, daß die uns Gott erhalt! |